Kalkulation am Ticket
Aufwände gehören ans Ticket, nicht in eine getrennte Tabelle: Die Kalkulation hält Positionen und Gesamtsumme direkt am Vorgang fest — intern für das Team, und erst auf Knopfdruck sichtbar für den Kunden.

Eine Kalkulation anlegen
Im Ticket-Detail die Sektion „Kalkulation" öffnen und auf „Bearbeiten" klicken.
Die Positionen als Text schreiben — Markdown oder HTML, mit Toolbar für Fett, Kursiv, Durchgestrichen („Position entfällt"), Code und einer Tabellen-Vorlage für Position/Aufwand.
Die Gesamtsumme eintragen und die Einheit wählen: h (Stunden) oder MT (Manntage).
„Ins Ticket übernehmen" speichert alles auf einmal.
Der Sektionskopf zeigt danach die Summe (Σ 24 h), und sobald eine Gesamtsumme gesetzt ist, trägt auch die Board-Karte des Tickets diesen Chip.
Intern oder mit dem Kunden geteilt
Eine neue Kalkulation ist intern: Die Box ist gelb hinterlegt und trägt das Badge „Intern" — nur das Team sieht sie. Der Schalter „Für Kunden sichtbar" gibt sie frei; beides wird in der Ticket-Historie protokolliert und lässt sich jederzeit zurücknehmen.
Die beiden Anker-Tickets zeigen den Unterschied: In WS-2 hat David die Kalkulation freigegeben — Petra sieht sie in ihrer Kundensicht als sauber gerenderten Text mit Summe. In PP-1 kalkuliert das Team dagegen intern in Manntagen, solange das Angebot noch nicht steht — dort existiert die Sektion für den Kunden schlicht nicht.

Was der Kunde sieht
Für Kunden erscheint die Sektion nur, wenn die Kalkulation geteilt ist und Inhalt hat — sonst gibt es sie gar nicht, auch keinen leeren Kopf. Die geteilte Ansicht ist read-only und trägt die Hinweiszeile „Geschätzter Aufwand — unverbindlich" mit dem Stand der letzten Änderung.
Gut zu wissen
Rechte: Anlegen, Bearbeiten und Freigeben ist Team-Sache; Kunden sehen nie eine interne Kalkulation. Das filtert der Server — eine nicht geteilte Kalkulation verlässt ihn gar nicht erst, auch nicht in der Suche oder in Statistiken.
Solange die Kalkulation intern ist, sind auch die zugehörigen Einträge in der Ticket-Historie nur für das Team sichtbar.
Für die interne Vorabstimmung eignen sich zusätzlich interne Notizen.